Wie stellen sich die meisten Menschen Inkontinenz vor?
Wenn Sie das Wort Inkontinenz hören – woran denken Sie zuerst?
Für viele Menschen ist die Antwort fast immer dieselbe. Sie denken an einen älteren Menschen, ein Pflegeheim oder eine große Erwachsenenwindel. Dieses Bild ist verständlich, denn genau so wird Inkontinenz in Werbung, Filmen und den Medien am häufigsten dargestellt.
Doch die Wirklichkeit ist sehr viel vielfältiger.
Inkontinenz hat viele Gesichter. Es gibt nicht den einen typischen Menschen mit Inkontinenz – genauso wenig wie es nur ein einziges Hilfsmittel gibt, das alle verwenden. Manchen Menschen reicht eine kleine Einlage. Andere tragen diskrete saugfähige Unterwäsche, die auf den ersten Blick kaum von normaler Unterwäsche zu unterscheiden ist. Manche verwenden saugfähige Pants zum Hochziehen, andere benötigen klassische Inkontinenzwindeln mit höherer Saugstärke.
Wie stark die Beschwerden sind, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Deshalb werden Inkontinenzhilfsmittel immer entsprechend den individuellen Bedürfnissen ausgewählt. Die meisten Menschen bemerken nichts. Moderne Inkontinenzprodukte sind so entwickelt, dass sie möglichst unauffällig sind.
Menschen mit Inkontinenz gehen zur Arbeit, treiben Sport, reisen, kaufen ein, sitzen neben Ihnen im Restaurant oder fahren mit demselben Bus. In den meisten Fällen bemerkt ihr Umfeld überhaupt nicht, dass sie Inkontinenzhilfsmittel tragen.
Gut möglich also, dass Sie heute bereits mehreren Menschen mit Inkontinenz begegnet sind, ohne es zu wissen.
Werbung zeigt nur einen Teil der Realität
In der Werbung werden vor allem ältere Menschen oder Frauen nach einer Geburt gezeigt. Obwohl diese Gruppen durchaus von Inkontinenz betroffen sein können, sind sie bei Weitem nicht die einzigen. Inkontinenz kann in jedem Alter auftreten. Sie kann mit neurologischen Erkrankungen, Verletzungen, Operationen, einer Geburt oder vielen anderen gesundheitlichen Ursachen zusammenhängen.
Wenn wir immer nur dieselbe Art von Betroffenen sehen, entsteht leicht der falsche Eindruck, dass Inkontinenz niemanden sonst betrifft.
Wenn aus einer Krankheit ein Witz wird
In Filmen oder Fernsehserien wird Inkontinenz manchmal als Quelle für Humor oder peinliche Situationen dargestellt. Solche Darstellungen können Vorurteile verstärken und dazu führen, dass Betroffene glauben, sie müssten sich für ihre Erkrankung schämen.
Tatsächlich ist Inkontinenz jedoch ein medizinisches Problem – genau wie viele andere Erkrankungen. Sie sagt nichts über die Fähigkeiten, den Charakter oder den Wert eines Menschen aus.
Menschen mit Inkontinenz sind überall
Menschen mit Inkontinenz finden sich in den unterschiedlichsten Berufen und Lebenssituationen.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Lehrerinnen und Lehrer,
- Beschäftigte im Gesundheitswesen,
- Berufskraftfahrer,
- Unternehmer,
- Sportler,
- Studierende,
- Handwerker,
- Mütter und Väter.
Auf den ersten Blick würden Sie sie nicht von anderen Menschen unterscheiden.
Was können wir daraus mitnehmen?
Den typischen Menschen mit Inkontinenz gibt es nicht.
Genauso wenig gibt es nur eine einzige Inkontinenzhilfe, die für alle geeignet ist. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und nutzt die Lösung, die ihm ein möglichst normales und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Gerade deshalb wird Inkontinenz häufig als unsichtbare Erkrankung bezeichnet. Man sieht sie oft nicht – und dennoch beeinflusst sie den Alltag von Millionen Menschen.
Je offener wir ohne Vorurteile über Inkontinenz sprechen, desto leichter wird es für Betroffene, Hilfe zu suchen und ohne unnötige Scham zu leben.
Für viele Menschen ist die Antwort fast immer dieselbe. Sie denken an einen älteren Menschen, ein Pflegeheim oder eine große Erwachsenenwindel. Dieses Bild ist verständlich, denn genau so wird Inkontinenz in Werbung, Filmen und den Medien am häufigsten dargestellt.
Doch die Wirklichkeit ist sehr viel vielfältiger.
Inkontinenz hat viele Gesichter. Es gibt nicht den einen typischen Menschen mit Inkontinenz – genauso wenig wie es nur ein einziges Hilfsmittel gibt, das alle verwenden. Manchen Menschen reicht eine kleine Einlage. Andere tragen diskrete saugfähige Unterwäsche, die auf den ersten Blick kaum von normaler Unterwäsche zu unterscheiden ist. Manche verwenden saugfähige Pants zum Hochziehen, andere benötigen klassische Inkontinenzwindeln mit höherer Saugstärke.
Wie stark die Beschwerden sind, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Deshalb werden Inkontinenzhilfsmittel immer entsprechend den individuellen Bedürfnissen ausgewählt. Die meisten Menschen bemerken nichts. Moderne Inkontinenzprodukte sind so entwickelt, dass sie möglichst unauffällig sind.
Menschen mit Inkontinenz gehen zur Arbeit, treiben Sport, reisen, kaufen ein, sitzen neben Ihnen im Restaurant oder fahren mit demselben Bus. In den meisten Fällen bemerkt ihr Umfeld überhaupt nicht, dass sie Inkontinenzhilfsmittel tragen.
Gut möglich also, dass Sie heute bereits mehreren Menschen mit Inkontinenz begegnet sind, ohne es zu wissen.
Werbung zeigt nur einen Teil der Realität
In der Werbung werden vor allem ältere Menschen oder Frauen nach einer Geburt gezeigt. Obwohl diese Gruppen durchaus von Inkontinenz betroffen sein können, sind sie bei Weitem nicht die einzigen. Inkontinenz kann in jedem Alter auftreten. Sie kann mit neurologischen Erkrankungen, Verletzungen, Operationen, einer Geburt oder vielen anderen gesundheitlichen Ursachen zusammenhängen.
Wenn wir immer nur dieselbe Art von Betroffenen sehen, entsteht leicht der falsche Eindruck, dass Inkontinenz niemanden sonst betrifft.
Wenn aus einer Krankheit ein Witz wird
In Filmen oder Fernsehserien wird Inkontinenz manchmal als Quelle für Humor oder peinliche Situationen dargestellt. Solche Darstellungen können Vorurteile verstärken und dazu führen, dass Betroffene glauben, sie müssten sich für ihre Erkrankung schämen.
Tatsächlich ist Inkontinenz jedoch ein medizinisches Problem – genau wie viele andere Erkrankungen. Sie sagt nichts über die Fähigkeiten, den Charakter oder den Wert eines Menschen aus.
Menschen mit Inkontinenz sind überall
Menschen mit Inkontinenz finden sich in den unterschiedlichsten Berufen und Lebenssituationen.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Lehrerinnen und Lehrer,
- Beschäftigte im Gesundheitswesen,
- Berufskraftfahrer,
- Unternehmer,
- Sportler,
- Studierende,
- Handwerker,
- Mütter und Väter.
Auf den ersten Blick würden Sie sie nicht von anderen Menschen unterscheiden.
Was können wir daraus mitnehmen?
Den typischen Menschen mit Inkontinenz gibt es nicht.
Genauso wenig gibt es nur eine einzige Inkontinenzhilfe, die für alle geeignet ist. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und nutzt die Lösung, die ihm ein möglichst normales und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Gerade deshalb wird Inkontinenz häufig als unsichtbare Erkrankung bezeichnet. Man sieht sie oft nicht – und dennoch beeinflusst sie den Alltag von Millionen Menschen.
Je offener wir ohne Vorurteile über Inkontinenz sprechen, desto leichter wird es für Betroffene, Hilfe zu suchen und ohne unnötige Scham zu leben.
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